der griff zum stift war der ausweg aus diesem teufelskries
mein kopf tat nicht mehr weh, das blatt war nicht mehr weiß.

you’re telling a story
telling a fairy tale
a fairy tale of a journey
a journey of different places
places like armenia  - where you were born
from armenia to new york
from new york to vienna - where you play and listen to the radio
and we’re passengers
your passengers
you’re taking us with you
we’re traveling
traveling through time and space

timeless.  

der magnet der augen
die säuren der laugen
die pfeiler der begierde
der weg zum ziele
die leitern ins glück
der himmel an jedem endes stück

von sehnsucht:
verführt
durch lust:
getrieben
nach vollendung:
erlöst

in einer schachtel gebärt eine schachtel eine schachtel in eine schachtel. vielleicht gelingt es der schachtel nicht aus der schachtel raus und sie muss in der schachtel mit lauter anderen schachteln ihr ganzes verschachteltes schachtelleben verbringen. es ist nämlich nicht leicht sich zu entschachteln. die ganzen anderen schachteln stecken schachteln ständig in schachteln. immer wieder aufs neue. eigentlich ist eine schachtel immer in einer schachtel. die schachteln lernen ja schließlich nur schachteln in schachteln zu packen oder sich selbst zu verschachteln.

man kann nicht sagen er sei dumm
weder ist er taub noch stumm
nur schwer zu verstehen

wenn man ihn verstehen will
muss man oft selbst sein still
zuhören und auf vertrauen hoffen

und sein zierliches vertrauen
durch das eigene schweigen aufbauen
ihm genug freiraum geben

nicht nur mit raum sondern auch mit zeit
kommt man dann so weit
dass er die möglichkeit hat zu reden

doch erst wenn die möglichkeit wird zur lust
und es verschwindet sein ganzer frust
spricht die seele und nicht der mund

er ging durch den wald, war auf der suche nach einer tanne.
viele schöne bäume hat er gesehen, aber sie alle warfen so schnell ihre nadeln ab.
standen so entblöst vor ihm.
doch er war altmodisch. erst nach heiligabend mochte er, dass sie sich ihm offenbart.

lange ist er gegangen, lange hat er gesucht.
doch dann hat er sie gesehen: ganz unscheinbar und so wunderschön.
er traute sich nicht sie zu fällen.  er blieb lieber bei ihr und schaute sie an.

und er würde da noch immer stehen, wenn nicht ein anderer junge sie gefällt und mitgenommen hätte.

der herr sprach und entsandte
getrennt zwei männer in die ferne
dem einen sagte er “lerne!”
der andere soll’s tun gerne
treffen einander sollen
die beiden beim stollen
zur orientation nur die sterne
den einen hinderte die frust
dem anderen fehlte nicht die lust
er wusste jedoch nicht wie
so sind sie ins ziel gekommen nie
der herr versuchts noch
diesmal aber miteinander
und hat der eine den schlüssel
hat der andere das loch
aus den zwei wurde ein entsandter
der, der sie geschickt
wusste jetzt es sei geschickt
zu kombinieren hirn und herz
denn auch gemeinsames leid ist geteilter schmerz